Durch den Hauptbau auf die Kaserne

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Kasernenareal und Rhein sollen durch das Hauptgebäude hindurch verbunden werden. Ein Team aus Basler Architekten und Kulturschaffenden hat sich mit einem entsprechenden Vorschlag im Wettbewerb für eine Umgestaltung der Kaserne durchgesetzt.

Das Siegerprojekt unter dem Kennwort „Ein Haus für alle. Und das Neue“ sieht keinen zentralen Durchbruch, sondern eine interne Verbindung zwischen Kasernenareal und Rheinpromenade vor. Über eine zentrale, mehrstöckige Eingangshalle werden innen- und aussenbereich der Kaserne durch den Hauptbau hindurch verbunden. Der Hauptzugang von der Seite des Rheins her führt durch das Gebäude in den Innenhof.

Kulturstadt Jetzt freut sich, dass eine Lösung favorisiert wird, die von Basler Architekten und jungen Kulturschaffenden gemeinsam erarbeitet wurde. Dass grundlegendere Eingriffe in die Bausubstanz auf Grund der denkmalpflegerischer Vorgaben im Wettbewerb im Vorhinein ausgeschlossen waren, ist hingegen sehr schade. Selbst gegenüber dem prämierten Projekt werden im Jurybericht denkmalpflegerische Vorbehalte geäussert. Für die Zukunft der Kaserne wird es nun entscheidend sein, dass der Lösungsansatz konsequent umgesetzt werden kann und zugleich ein Nutzungskonzept vorgelegt wird, das Perspektiven bietet.

Der Wettbewerb, dessen Resultate bis am 9. Januar an der Maiengasse 11 ausgestellt sind, ist in Reaktion auf die kantonale Initiative “Öffnung zum Rhein” ausgeschrieben worden. Dank der Initiative von Kulturstadt Jetzt ist endlich Bewegung in die Sache Umgestaltung Kaserne gekommen und liegt nun ein konkretes Projekt vor.

Jurybericht und Infos zur Ausstellung an der Maiengasse 11 bis am 9. Januar 2014<>

Legislaturplan 2013-2017: Wo bleiben die Zwischennutzungen?

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Zwischennutzungen sind im Legislaturplan 2013-2017 der Regierung Basel-Stadt kein Thema mehr. Die Regierung betont auf kritische Nachfrage von Mirjam Ballmer aber, dass sie sich weiterhin für Zwischennutzungen einsetzen werde.

„Zwischennutzungen leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung, zur kulturellen Vielfalt und zur Förderung der Kreativwirtschaft.“ Dies ist festgehalten im Legislaturplan 2008-2013 der Regierung Basel-Stadt, die entsprechend Möglichkeiten zur Förderung von Zwischennutzungen und eine verwaltungsinterne Anlaufstelle schuf. Im Legislaturplan 2013-2017 ist von Zwischennutzungen nun nichts mehr zu lesen. Dies obwohl die Bedeutung von Zwischennutzungen in Reaktion auf die Vorstösse von Mirjam Ballmer und Tobit Schäfer mit der entsprechenden Passage im Legislaturplan erst 2011 von der Regierung bekräftigt wurde. Da die Anzüge auch stehen gelassen wurden, wird die Regierung weiter zum Thema berichten müssen.

„Wir erwarten, dass Zwischennutzungen weiterhin ein wichtiges Thema für die Regierung sind“, betonte in der heutigen Grossratsdebatte entsprechend Mirjam Ballmer von Kulturstadt Jetzt. Auf ihre kritische Nachfrage versprach Regierunspräsident Guy Morin, dass das Anliegen und entsprechende Massnahmen auch ohne Erwähnung im Legislaturplan weiterverfolgt werden.<>

Reif fürs Museum

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Kulturstadt Jetzt ist reif fürs Museum. Aber natürlich noch lange nicht archiviert. Im Museum für Musik läuft die Ausstellung pop@basel und ist definitiv einen Besuch wert. Nicht nur wegen dem einen Exponat aus unseren Anfängen.<>