So wählt man Kulturstadt Jetzt

Die Wahlzettel sind angekommen! Kulturstadt Jetzt wählt man so:

A) Freie Liste
Freie Liste aus dem Block nehmen und Kandidierende von Kulturstadt Jetzt im Wahlkreis je 3x mit Nummer und vollem Namen aufschreiben.

Hier die Vorlagen pro Wahlkreis:

blau: Kleinbasel                  gelb: Grossbasel Ost        rot: Grossbasel West

Wird oben auf der Freien Liste eine Partei- und Listenbezeichnung ergänzt, zählen die leeren Linien für diese Partei.

B) Panaschieren
Die Kandidierenden von Kulturstadt Jetzt lassen sich natürlich auch auf vorgedruckten Parteilisten kumulieren und panaschieren: Beim Kumulieren streicht man Leute und setzt dafür einen Namen von der Liste ein- oder zweimal zusätzlich drauf. So erhält eine Person bis zu drei Stimmen. Panaschieren bedeutet Streichen von Namen und Ersetzen mit Personen anderer Parteien, die man ein- bis dreimal draufschreibt. Achtung: Neben dem Namen auch die Zahl, die davor steht, dazuschreiben. Und nur Kandidierende des jeweiligen Wahlkreises wählen.

Wahlcouvert bis spätestens Dienstag 19.10. abschicken.<>

Motion für zeitgemässe Lautsprecher-Vorschriften

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In Basel darf auf Allmend gestützt auf eine polizeiliche Vorschrift aus dem Jahr 1978 keine verstärkte Musik gehört werden. Dies soll sich nun ändern dank einer Motion von Christian C. Moesch (Grossrat FDP, Kulturstadt Jetzt).

«Lautsprecher und Allmend? Das geht!», so steht es auf der Website der Fachstelle Waffen der Kantonspolizei Basel-Stadt, die für Lautsprecherbewilligungen zuständig ist. Was wunderbar tönt, ist schlicht gelogen.

Dass das Verbot nicht nur ein theoretisches Problem ist, zeigt die Tatsache, dass die Polizei Jugendliche büsst und deren Geräte konfisziert, wenn sie am Rheinbord Musik hören. Dies ungeachtet von Uhrzeit und Lautstärken. Dabei macht heutzutage die Unterscheidung von akustischer oder verstärkter Musik keinen Sinn, anders als es die Unterscheidung von leiser oder lauter Musik machen würde. Mobile Lautsprecher entsprechen schon lange dem Bedürfnis von Jugendlichen, die ausserhalb des öffentlichen Raums kaum Plätze finden, um sich ohne Konsumzwang auszutauschen. Fast jeder und jede hat heute mit seinem Smartphone auch einen Lautsprecher, dessen Benutzung gemäss aktueller Handhabung aber verboten ist.

Medienmitteilung und Motion (pdf)<>

Ja zu einem vielfältigen Kulturzentrum Kaserne

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Als Trägerin der kantonalen Volksinitiative «Öffnung zum Rhein» begrüsst Kulturstadt Jetzt die heutige Zustimmung des Grossen Rats zum Ratschlag Kasernenhauptbau sehr. Es ist kulturpolitisch ein wichtiges und auch konsistentes Signal, dass in vielfältig nutzbare Infrastrukturen und nicht bloss in lange bestehende Institutionen investiert wird. Dank der Intervention von Kulturstadt Jetzt war eine kritische Behandlung des Ratschlags zum Hauptbau Kaserne in der Bildungs- und Kulturkommission erfolgt, was für die heutige Zustimmung im Plenum des Parlaments entscheidend war.

Kulturstadt Jetzt wird die Umgestaltung weiterhin kritisch begleiten mit dem Ziel, dass das Kulturzentrum nun auch so umgesetzt wird, wie es die Verwaltung dem Grossen Rat versprochen hat. Kulturstadt Jetzt wünscht sich einen rund um die Uhr geöffneten Durchgang im Zentrum des neuen Baus und die Schaffung einer «gedeckten» Allmend. Eine Rückweisung der Vorlage war und ist für Kulturstadt Jetzt keine Option, da eine solche zu weiteren Jahren Stillstand auf dem Areal führen würde, zumal die Kritiker keine konkreten alternativen Vorschläge vorgebracht haben.<>