„Mindestens ein Trinkgeld muss die aktive Jugenkultur (dazu zählt Sub-, Club-, Pop- und Alternativkultur) dem Kanton Basel Stadt wert sein.“

Kulturstadt Jetzt lancierte im Februar 2018 die Trinkgeldinitiative:

“Jährlich werden mindestens 5% des ordentlichen kantonalen Kulturbudgets für die aktive Basler Jugendkultur (auch Alternativ-, Club-, Pop- oder Subkultur) in allen Sparten verwendet.”

Denn, in Sachen Kulturförderung fristet die Jugendkultur in Basel ein Mauerblümchendasein. Der Staat fühlt sich viel eher für professionelle Hochkultur denn für Neues, Lebendiges und vielleicht auch mal Unkonventionelles zuständig. Das zeigt sich insbesondere bei der Verteilung der Fördergelder im ordentlichen Kulturbudget und bei den Vergaben des Swisslos-Fonds.
Das mag seine guten Gründe haben. Aber: Mindestens ein Trinkgeld sollte für die aktive Jugendkultur übrigbleiben. Im Moment liegt deren Anteil am ordentlichen Kulturbudget gemäss Analysen von Kulturstadt Jetzt bei nur rund 3.5 Prozent. Tendenz sinkend. Denn: Seit Jahren steigt zwar das Kulturbudget stetig, die Förderung von Jugend-, Pop-, Club und Subkultur aber stagniert.

Hier gibt es den Unterschriften-Bogen zum Herunterladen.<>