Für ein lebendiges Basel!

Bildschirmfoto 2015-07-28 um 12.36.34Schon vor über zehn Jahren haben wir mit Kulturstadt Jetzt mehr Anerkennung, mehr Freiheit und mehr Unterstützung für Alternativ-, Jugend-, Pop- und Subkultur gefordert. Tausende unterstützen unsere Forderung und haben sie immer wieder bekräftigt. Trotz vieler Versprechungen von Regierungsrat und Verwaltung hat sich bis heute aber wenig bis nichts geändert.

Es ist Zeit, nochmals ein Zeichen zu setzen. Unterschreibe jetzt die Petition für ein lebendiges Basel online!

Unterschriftsbogen (pdf)

Medienberichte:
Telebasel, 28.7.15
Tageswoche, 28.7.15
Regionaljournal, 29.7.15
bz, 29.7.15<>

Neuer Beschluss zur Kleinplakatierung

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Der Regierungsrat hat die Einteilung in zwei Nutzerkreise bei der Kleinplakatierung aufgehoben. Zudem gibt es bei den A2-Flächen auf öffentlichem Grund keine geographische Eingrenzung auf die Region Basel mehr. Diese Anpassungen sind auch das Ergebnis eines runden Tisches, zu dem die Abteilung Kultur des Präsidialdepartements am 16. Juni eingeladen hatte.

Kulturstadt Jetzt freut sich über diesen Beschluss, zu dem wir im Rahmen des angesprochenen runden Tisches beigetragen haben.<>

Clubsterben ist Regierung egal

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Foto: JKF/Brigitte Fässler

Clubs sollen die Lärmmessungen in ihren Clubs zwar bezahlen, eigentlich gehen sie diese aus Sicht der Basler Regierung aber gar nichts an. Diese Haltung wird deutlich, wenn man die Antwort der Regierung auf die Interpellation von Kerstin Wenk zu den neuen Bassvorschriften liest. Die Verantwortlichen müssen nicht mal über neue Vorgaben informiert werden. Der Regierungsrat gibt sich gänzlich unkritisch gegenüber seinem Amt, das die eigene Praxis verschärft hat und zusätzliche Messungen mit äusserst ungünstigen Vorgaben vorschreibt.

Bands mit lauten Bässen sollen einfach im Joggeli spielen, so eine weitere Ansicht der Regierung. Dass Konzerte dort selbst für die grössten und erfolgreichsten internationalen Acts nur schwierig finanzierbar sind, steht allerdings nirgends geschrieben.

Auch wenn Regierung und das Amt für Umwelt und Energie (AUE) behaupten, es habe sich gar nichts verändert: Für Clubs, die einen neuen Ort suchen, sind die neuen Vorgaben Gift. Sie müssen deutlich mehr Aufwand betreiben und zusätzliche Auflagen einhalten als bisher.

Die Antwort zeigt: Dem Regierungsrat ist das Clubsterben trotz gegenteiligen Aussagen völlig egal. Er ignoriert damit die Bedürfnisse seiner jungen Bevölkerung, die sich in Basel-Stadt zu Recht vernachlässigt vorkommt. Und er macht einem ganzen Wirtschaftszweig unnötig das Leben schwer.<>