Die ganze Last auf den Schultern der wichtigen Nachtkultur

Kulturstadt Jetzt kritisiert die erneute Verschärfung der Coronamassnahmen ohne wirtschaftliche Abfederungsmassnahme und Einbezug der betroffenen Betriebe scharf. Kulturstadt Jetzt fordert von Regierung und Verwaltung, dass sie Anfang der kommenden Woche geeignete Massnahmen zur Soforthilfe für die Nachtkultur präsentieren.

Das Komitee Kulturstadt Jetzt stellt die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung nicht in Frage. Den Umgang der Regierung und Verwaltung mit den betroffenen Betrieben hingegen kritisieren wir scharf. Die jetzige Situation war absehbar.
Regierung und Verwaltung haben es bisher sträflich versäumt, während der Ruhephase im Sommer eine adäquate Planung und Kommunikation auf die Beine zu stellen und Unterstützungsmassnahmen für allfällige, drastische Massnahmen vorzusehen.

Die neuen Verschärfungen bedeuten für zahlreiche Bars, Clubs und Kulturveranstalter*innen erneut quasi ein behördliches Verbot ihres Geschäftsmodells und ihrer wirtschaftlichen Betätigung. Diese de facto Schliessung der Nachtkultur wird durch das Umgehen eines Verbots auf die Schultern der Betreibenden gehievt, und die Regierung verpasst es gänzlich, begleitende Massnahmen zur Stützung der Branche zu beschliessen.

Es wäre das Mindeste gewesen, dass parallel zu den Verschärfungen auch geeignete Soforthilfemass- nahmen für die unzähligen betroffenen Betriebe kommuniziert und auch umgehend implementiert worden wären.

Weiter wurde es wiederum versäumt, eine klare Kommunikation für die neu geltenden Massnahmen zu publizieren. Alle betroffenen Betriebe stehen bei der Umsetzung der Verordnung vor vielen Fragezeichen. Die Bedeutung der Nachtkultur und die immense Arbeit aller Betroffenen, die aufwändige auch über die Pflicht hinausgehende Umsetzung von Schutzkonzepten in den vergangenen Monaten werden mit dieser One-Way-Kommunikation negiert. Dies obwohl mit der Taskforce Nachtkultur eine entsprechendes Kommunikationsgefäss vorhanden wäre.

Diese Versäumnisse müssen nun umgehend nachgeholt werden. Kulturstadt Jetzt erwartet, dass die Regierung hierzu Anfang der nächsten Woche Lösungen liefert.

Noch breiter aufgestellt: Kulturstadt Jetzt 2020​

Kulturstadt Jetzt hat am Floss den Wahlkampf eröffnet. 17 Kandidatinnen und Kandidaten stehen zur Wahl für die progressive Kultur- und Stadtpolitik, die Basel braucht. Am Samstag enterten die Kandidatinnen und Kandidaten des Komitees Kulturstadt Jetzt das Floss im Fluss und erwiesen zum Wahlkampfauftakt dem Kapitän Tino Krattiger ihre Referenz. In diesem Annus Horribilis für unsere Kulturstadt setzt er mit dem Festhalten am Floss ein wichtiges Ausrufezeichen: Das Leben geht weiter! Die Kultur geht weiter. Sie muss weiter gehen, denn die Menschen brauchen sie. Damit die Kulturschaffenden, die Veranstalterinnen und Veranstalter, die Clubs und Bars diese Stadt für uns Einwohnerinnen und Einwohner gestalten können, dafür setzt sich das parteiübergreifende Komitee seit nunmehr 18 Jahren ein. Mit Petitionen, Initiativen und – dank aktuell neun Grossrätinnen und Grossräten aus vier Parteien – mit parlamentarischen Vorstössen sowie einem direkten Draht zur Verwaltung trägt Kulturstadt Jetzt zu einer lebensfrohen, toleranten und kreativen Stadt bei. Es stellt Menschen vor Paragrafen, fordert Allmend für alle und ein Ermöglichen statt Verhindern von Neuem. Denn die Vielfalt macht Kultur in unserer Stadt. Bei den diesjährigen Wahlen unterstütz Kulturstadt Jetzt 17 Kandidatinnen und Kandidaten aus fünf Parteien. Damit tritt das Komitee noch breiter aufgestellt auf als bei den letzten Wahlen. Denn eine starke Stimme für die Kulturszene braucht es in den kommenden vier Jahren noch viel dringender, um die Kulturstadt trotz der widrigen Umstände weiter voranzubringen. Grossbasel West: Alexandra Dill, Titus Hell, Karl Linder, Claudio Miozzari, Christian C. Moesch und Elias Schäfer. Grossbasel Ost: Esther Keller, Lisa Mathys, Daniel Stolz und Jo Vergeat. Kleinbasel: Marcel Colomb, Emélie Dunn, André Erismann, Angelo Gallina, Salome Hofer, Sebastian Kölliker und Kerstin Wenk. Kulturstadt Jetzt bietet die Möglichkeit, die unterstützten Kandidierenden beim ultimativen Kultur-Pub-Quiz im Didi Offensiv am 22. und 23. September oder beim Politik-Power-Point-Karaoke in der Markthalle am 8. Oktober persönlich kennen zulernen. (Informationen dazu auf der Webseite und in den Social Media.) Denn gemeinsam wollen wir die Stadt beleben. Die Stadt sind wir.

Kulturstadt Jetzt hat am Floss den Wahlkampf eröffnet. 17 Kandidatinnen und Kandidaten stehen zur Wahl für die progressive Kultur- und Stadtpolitik, die Basel braucht.

Am Samstag enterten die Kandidatinnen und Kandidaten des Komitees Kulturstadt Jetzt das Floss im Fluss und erwiesen zum Wahlkampfauftakt dem Kapitän Tino Krattiger ihre Referenz. In diesem Annus Horribilis für unsere Kulturstadt setzt er mit dem Festhalten am Floss ein wichtiges Ausrufezeichen: Das Leben geht weiter! Die Kultur geht weiter. Sie muss weiter gehen, denn die Menschen brauchen sie.

Damit die Kulturschaffenden, die Veranstalterinnen und Veranstalter, die Clubs und Bars diese Stadt für uns Einwohnerinnen und Einwohner gestalten können, dafür setzt sich das parteiübergreifende Komitee seit nunmehr 18 Jahren ein. Mit Petitionen, Initiativen und – dank aktuell neun Grossrätinnen und Grossräten aus vier Parteien – mit parlamentarischen Vorstössen sowie einem direkten Draht zur Verwaltung trägt Kulturstadt Jetzt zu einer lebensfrohen, toleranten und kreativen Stadt bei. Es stellt Menschen vor Paragrafen, fordert Allmend für alle und ein Ermöglichen statt Verhindern von Neuem. Denn die Vielfalt macht Kultur in unserer Stadt.

Bei den diesjährigen Wahlen unterstütz Kulturstadt Jetzt 17 Kandidatinnen und Kandidaten aus fünf Parteien. Damit tritt das Komitee noch breiter aufgestellt auf als bei den letzten Wahlen. Denn eine starke Stimme für die Kulturszene braucht es in den kommenden vier Jahren noch viel dringender, um die Kulturstadt trotz der widrigen Umstände weiter voranzubringen.

Grossbasel West: Alexandra Dill, Titus Hell, Karl Linder, Claudio Miozzari, Christian C. Moesch und Elias Schäfer.
Grossbasel Ost: Esther Keller, Lisa Mathys, Daniel Stolz und Jo Vergeat. Kleinbasel: Marcel Colomb, Emélie Dunn, André Erismann, Angelo Gallina, Salome Hofer, Sebastian Kölliker und Kerstin Wenk.

Kulturstadt Jetzt bietet die Möglichkeit, die unterstützten Kandidierenden beim ultimativen Kultur-Pub-Quiz im Didi Offensiv am 22. und 23. September oder beim Politik-Power-Point-Karaoke in der Markthalle am 8. Oktober persönlich kennen zulernen. (Informationen dazu auf der Webseite und in den Social Media.)

Denn gemeinsam wollen wir die Stadt beleben. Die Stadt sind wir.