30. Oktober 2012

Kulturstadt Jetzt stärker denn je: sechs Vertreter im Grossen Rat BS

#Wahlen

Bericht des Regionaljournals zu dem Erfolg von Kulturstadt Jetzt:

Und der RFV berichtet:
Kulturstadt Jetzt stärker denn je: sechs Vertreter im Grossen Rat BS

Mit den neu gewählten Elias Schäfer (Grossbasel West, FDP) und Daniel Jansen (Kleinbasel, SP) ist das überparteiliche Komitee Kulturstadt Jetzt als Gewinner für die junge Kultur gestärkt aus den Grossratswahlen Basel-Stadt hervorgegangen. Kulturstadt Jetzt und der RFV Basel als einer der vier Träger des Komitees freuen sich über das glänzende Wahlresultat. Mit Spitzenresultaten sind auch die vier Bisherigen Mirjam Ballmer (Kleinbasel, Grünes Bündnis), Tobit Schäfer (Grossbasel West, SP), Daniel Stolz (Grossbasel West, FDP) und Kerstin Wenk (Kleinbasel, SP) bestätigt worden.

Erfolg dank der Wählerinnen und Wähler

Der herzliche Dank von Kulturstadt Jetzt und des RFV Basel geht an alle Basler Wählerinnen und Wähler, die diesen Erfolg ermöglicht haben und damit ein klares Signal senden: Die Kulturstadt Basel ist längst nicht fertig gebaut. Kulturstadt Jetzt wird den Wählerauftrag für die vier kommenden Jahre mit mehr Power denn je weiter verfolgen können.

«Fraktionsstärke» erreicht, zwei Nachrückende

Mit nunmehr sechs Sitzen (+2) im Grossen Rat Basel hat Kulturstadt Jetzt faktisch Fraktionsstärke erlangt und kann mit zwei zusätzlichen Sitzen als eine der Wahlsiegerinnen bezeichnet werden. Um lediglich 40 Stimmen hat der alt RFV-Vorstand Patrik Aellig (Grossbasel West, SP) die Wahl verfehlt und ist nun als zweiter Nachrückender gesetzt. Ebenfalls im Grossbasel ist Christian Moesch (Revisor des RFV) relativ knapp gescheitert und fungiert nun als dritter Nachrückender seiner Partei.

Knappe Entscheidung im umkämpften Kleinbasel
Nur um rund 120 Stimmen hat RFV- und JKF-Vorstand Sebastian Kölliker im Kleinbasel den Einzug in den Grossen Rat verpasst; auch die eigenen Parteiwählerinnen und -wähler (SP) scheinen dem mit Abstand jüngsten Kandidaten die Stimme verwehrt zu haben. Das Kleinbasel war zudem härter umkämpft als die übrigen Wahlkreise. Erfreulich ist dabei natürlich, dass der einzige SP-Sitzgewinn im ganzen Kanton an Dani Jansen von Kulturstadt Jetzt geht.
Auch Martin Stächelin (Grossbasel Ost, FDP) erzielte mit seiner Kandidatur ein Achtungsergebnis, ebenso wie Karl Linder (Kleinbasel, GLP), dessen Partei den Einzug in das Parlament nicht erreicht hat. Auch Claudio Miozzari, Geschäftsleiter von Kulturstadt Jetzt, hat es im ersten Anlauf nicht ins baselstädtische Parlament geschafft. Trotzdem: Augenfällig ist, dass die Kandidierenden von Kulturstadt Jetzt überdurchschnittlich viele Stimmen auf leeren oder geänderten Listen erobert haben (auch die Nicht-Gewählten!), was auf eine breite Abstützung der Kulturanliegen in der Bevölkerung Basels schliessen lässt.

Auch ausserparlamentarisch eine Kraft
Doch Kulturstadt Jetzt wird nicht nur im Parlament mit den nun sechs Vertreterinnen und Vertretern die Arbeit für eine offene und junge Kulturstadt Basel weiterführen, sondern mit voller Kraft zusätzlich für ausserparlamentarische Oppositionsarbeit sorgen. Auch und gerade dort, wo Freiräume knapp sind: auf der Strasse.

Grossratswahlen Basel-Stadt: die detaillierten Ergebnisse