Lärmbeurteilung überarbeitet – wird jetzt alles gut?

Das Amt für Umwelt und Energie hat das Beurteilungsinstrument für schallintensive Veranstaltungen (kurz BIV) überarbeitet. Wie sich die Anpassungen in der Praxis tatsächlich auswirken werden, wird dieser Sommer zeigen. Sicher ist allerdings, der Einsatz von Kulturstadt Jetzt für ein lebendiges Basel lohnt sich.

Als Folge der Interpellation von Salome Hofer betreffend mehr „Ohrenmass“ in der Bewilligungspolitik vom 8. September 2021, hatte Regierungsrat Kaspar Sutter eine Überprüfung des BIV angekündigt. Dies unter Berücksichtigung der Anpassung des Lärmempfindlichkeitsstufenplans und der Anpassung der Nachtruhe von 22 auf 23Uhr. Heute hat das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt die per Sofort gültige Anpassung mitgeteilt.

Jahrelanger Einsatz lohnt sich
Einmal mehr zeigt sich, der jahrelange Einsatz von Kulturstadt Jetzt für eine lebendige Stadt, trägt Früchte. Die Anpassung der Nachtruhe und die Aufstufungen im Lärmempfindlichkeitsstufenplan sind nicht zuletzt auf die unermüdliche Arbeit im Grossen Rat und aufgrund der guten Zusammenarbeit mit Partner*innen wie dem Wirteverband und dem Gewerbeverband, zurückzuführen.

Wird jetzt alles gut?
Diese Frage stellt sich aktuell dort, wo dieses Jahr einschneidende Kürzungen der Bewilligungen zu Konsternation geführt hatten. Im Hafenareal, rund um die Zwischennutzungen Holzpark Klybeck und iLand, wird deshalb besonders zu beobachten sein, ob sich die Änderungen auf die Bewilligungen auswirken. Aber auch was die Änedrungen für Openair Veranstaltungen wie zum Beispiel das Polyfon Festival, das Floss Festival und weitere Veranstaltungen bedeutet, werden die nächsten Wochen zeigen.

 

Kontakt für Nachfragen und Auskünfte:
Salome Hofer, Grossrätin, Komiteemitglied Kulturstadt Jetzt, +41 79 960 53 07
Sebastian Schlegel, Geschäftsführer Kulturstadt Jetzt, +41 79 253 27 51

 

MM_KSJ_Überarbeitung BIV