Und täglich grüsst das AUE-Tier

Der Heute erschienene Artikel in der bz von Tobias Gfeller über die Bewilligungsposse des Jugendkulturfestivals zeigt einmal mehr:
Das AUE hat jeglichen Bezug zur Realität und seinen Aufgaben verloren!

Hüst und Hott bei den kurzfristig bewilligten Zeiten, die Vorstellung, das Amt solle als Festivalmacher Bühnenstandorte vorschlagen und dann noch ein verquerer Gegenvorwurf, nicht bewilligte Veranstaltungen seien nicht publiziert. Diese Abteilung spürt sich definitiv nicht und ist der Inbegriff von einem behördlichem Selbstverständnis, das auf Herrschaftswissen, Intransparenz und persönlicher Gefälligkeit fusst. Und Regierungsrat Sutter scheint hier einfach seinen Chefs zu folgen. Auch ein junger RR kann sehr alt sein.

Und wieder wird offensichtlich, dass die Bewilligungspraxis in dieser Stadt, dringend eine vollständige Überarbeitung benötigt.

Bild: Gaspard Weissheimer

Bewilligungspraxis für Veranstaltungen ist nicht transparent und objektiv

Kulturstadt Jetzt widerspricht der Darstellung von Brigitte Meyer (Generalsekretärin des Departements für Wirtschaft und Umwelt, WSU) im heutigen Artikel in der BZ Basel:

Die Lärmkontingente und die daraus resultierenden Bewilligungen für Veranstaltungen im öffentlichen Raum sind nicht transparent und objektiv geregelt.

Drei Gründe für unsere Behauptung:

  1. Das Beurteilungsinstrument für schallintensive Veranstaltungen (BIV) ist so komplex, dass eine transparente und nachvollziehbare Begründung unmöglich ist.
  2. Der im Artikel erwähnte Ermessensspielraum schliesst eine objektive Bewilligungspraxis aus.
  3. Von welchen Faktoren die Vergabe der Lärmkontingente abhängig ist, können wir bis Heute nicht nachvollziehen.

Kulturstadt Jetzt ist in engem Kontakt mit professionellen Veranstaltenden, die uns kopfschüttelnd von abgelehnten oder eingeschränkten Bewilligungen berichten. Unserer Meinung nach, ist der Handlungsbedarf gross und wir werden uns in Zukunft verstärkt dafür einsetzen, dass sich diese Situation verbessert.