Mutlose SNUP ohne Verbesserungen für VeranstalterInnen

Kulturstadt Jetzt ist enttäuscht über die Ausgestaltung der SNUP, die seitens der Regierung als liberales und einfaches System für die Nutzung der öffentlichen Plätze in Basel angepriesen wurden. Dieses Versprechen wird auch nach langer Verzögerung in keiner Weise erfüllt: Die sieben SNUP sind mutlos bezüglich der Veranstaltungsmöglichkeiten auf den Plätzen und bieten keinerlei Mehrwert für Veranstalter. Im Gegenteil bilden sie lediglich eine zusätzliche Vorgabe für die Nutzung der ausgewählten Plätze und legen die Maximalnutzung abschliessend fest was weder flexibel noch zeitgemäss ist.

Kulturstadt Jetzt ist nicht sicher, ob die SNUPs im Vergleich zum bestehenden Bewilligunsverfahren überhaupt eine Verbesserung bringen. Das Komitee wird das Instrument deshalb im Rahmen der Grossratsdebatte grundsätzlich in Frage stellen oder konkrete Verbesserungen beantragen.

Lesen Sie hier die vollständige Medienmitteilung(.pdf) vom 07. März 2019.

<>

Eine vielfältige Kulturszene braucht einen flexiblen Kulturvertrag!

Im Rahmen der Vernehmlassungsphase des neuen Kulturvertrags der beiden Basel hat Kulturstadt Jetzt an der Vernehmlassung teilgenommen. Kulturstadt Jetzt ist erfreut, dass zwischen Basel-Stadt und Basel-Landschaft eine Einigung in Aussicht ist, die beide Kantone partnerschaftlich bindet und die hoffentlich bald Planungssicherheit bieten kann. Diesem positiven Grundsatz steht die Tatsache gegenüber, dass der Vertrag ein Ungleichgewicht zementiert und in dieser Form leider kein klareres Bekenntnis zum Kulturangebot darstellt. Wir hätten uns einen Vertrag gewünscht, welcher die florierende Kulturlandschaft von Basel-Stadt und Baselland langfristig, flexibel und divers fördert.

Lesen Sie hier die volle Medienmitteilung(.pdf) vom 28. Feburar 2019

<>

Sieben auf einen Streich und dazu direkt ein erster Erfolg!

Mit der ersten Sitzung von Jo Vergeat ist Kulturstadt Jetzt wieder mit sieben Grossrät*innen im Grossen Rat Basel-Stadt vertreten. Kerstin Wenk (SP), Salome Hofer (SP), Claudio Miozzari (SP), Christian Moesch (FDP), Jo Vergeat (GB), Lisa Mathys (SP) und Sebastian Kölliker (SP) setzen sich auch in Zukunft mit Freude für eine florierende und diverese Kulturstadt Basel ein. So beispielsweiseerfolgreich bei der Verkürzung der Nachtruhe im Übertretungsstrafgesetz auf 23 Uhr.

<>