Ein Trinkgeld für die aktive Jugendkultur

Kulturstadt Jetzt lancierte gestern Abend die Trinkgeldinitiative:

„Jährlich werden mindestens 5% des ordentlichen kantonalen Kulturbudgets für die aktive Basler Jugendkultur (auch Alternativ-, Club-, Pop- oder Subkultur) in allen Sparten verwendet.“

Denn, in Sachen Kulturförderung fristet die Jugendkultur in Basel ein Mauerblümchendasein. Der Staat fühlt sich viel eher für professionelle Hochkultur denn für Neues, Lebendiges und vielleicht auch mal Unkonventionelles zuständig. Das zeigt sich insbesondere bei der Verteilung der Fördergelder im ordentlichen Kulturbudget und bei den Vergaben des Swisslos-Fonds.

Das mag seine guten Gründe haben. Aber: Mindestens ein Trinkgeld sollte für die aktive Jugendkultur übrigbleiben. Im Moment liegt deren Anteil am ordentlichen Kulturbudget gemäss Analysen von Kulturstadt Jetzt bei nur rund 3.5 Prozent. Tendenz sinkend. Denn: Seit Jahren steigt zwar das Kulturbudget stetig, die Förderung von Jugend-, Pop-, Club und Subkultur aber stagniert.

Schon am Wochenende werden an der Bscene die ersten Unterschriften gesammelt.

Aktiver geht’s nicht. Jugendkultur am Jugendkulturfestival Basel

Medienmitteilung Trinkgeldinitiative vom 27.2.18 (pdf)

Trinkgeldinitiative veröffentlicht am 27.02.18<>

Jo Vergeat ist die neue Geschäftsleiterin von Kulturstadt Jetzt.

Kulturstadt Jetzt hat seit dem 1. Februar eine neue Geschäftsleitung. Mit Jo Vergeat ersetzt eine junge Politikerin den langjährigen Geschäftsführer Claudio Miozzari, welcher sich seit einem Jahr auch als Grossrat für die SP und Kulturstadt Jetzt einsetzt. Wir danken Claudio für seine langjährige Arbeit und freuen uns auf sein weiteres Engagement.<>