Kulturstadt Jetzt zu siebt!

Unsere Geschäftsführerin Jo Vergeat vom jungen grünen Bündnis rückt im Februar 2019 für den zurücktretenden Michael Wüthrich in den Grossen Rat nach. Wir freuen uns sehr 🙂
Kulturstadt Jetzt wird nach Jo’s Eintritt im Februar wieder mit sieben Grossrät*innen vertreten sein, die sich für die Anliegen der Kulturstadt einsetzen.<>

Zwischennutzungen am Hafen: Der Regierungsrat ist gefordert

Das Gebiet an der Uferstrasse erfreut sich seit einigen Jahren grosser Beliebtheit bei jungen Leuten, insbesondere an den Sommerwochenenden. Die beiden Trägervereine, die im Auftrag des Kantons zwei Teilareale an der Uferstrasse als Zwischennutzungen bewirtschaften gehen von schätzungsweise 250’000 BesucherInnen auf dem Gesamtareal im vergangenen Sommer aus. Das dieser hohe Nutzungsdruck leider auch Probleme mit sich bringt, wurde in den Medien breit diskutiert. Seit Anfang November ist bekannt, dass nun auf Grund von Lärmklagen Kündigungen für Gastronomiebetriebe im Raum stehen.

Bild: Domenico Sposato

Kulturstadt Jetzt hat diese Entwicklung beobachtet und finden sie äusserst bedauerlich, insbesondere da die Zwischennutzungen einem klaren Bedürfnis bestehen und vom Kanton angestossen wurden. Kulturstadt Jetzt Grossrätin Salome Hofer (SP) hat am Freitag eine Interpellation eingereicht, welche unter anderem klären soll, in welcher Rolle sich die Regierung sieht.

Medienmitteilung und Interpellation vom 22. November 2018 (pdf)<>

11’000 Unterschriften gegen die geplante Neuerung der Lärmschutzregeln zeigen Wirkung!

Nachdem das Bundesamt für Gesundheit (BAG) neue, verschärfte Lärmschutzregelungen vorstellte, hat sich die ganze Musikbranche der Schweiz zusammen gegen dieses strenge Vorhaben eingesetzt. Eine Umsetzung der Anforderungen hätte für viele kleine Betreiber*innen wegen zu hohen Anschaffungs- und Arbeitskosten für die neu benötigten Messgeräte das Aus bedeutet. Eine von Musikschaffenden lancierte Petition wurde in wenigen Tagen von 11’000 Menschen unterschrieben und hat einen grossen Diskurs ausgelöst.

Kulturstadt Jetzt freut sich nun, dass der breite Einsatz Wirkung gezeigt hat. Das BAG belässt die Auflagen vorerst und bildet eine Arbeitsgruppe aus Verbänden, um eine Empfehlung für eine umsetzbare Messqualität und somit den Lärmschutz der Bevölkerung zu garantieren.<>