Jugendkulturpauschale: Wird doch nicht gespart?

Geht es nach der Finanzkommission des Grossen Rats, wird die Jugendkulturpauschale im laufenden Jahr nun doch nicht gekürzt. Kulturstadt Jetzt freut sich sehr über diesen Entscheid und hofft, dass er vom Grossen Rat bestätigt wird.

Mit dieser Einsparung ist nun auch eine knappe Mehrheit der Finanzkommission nicht einverstanden. Die Ablehnung der Beschneidung der Jugendkulturpauschale ist die einzige beantragte Änderung am neuen Budget der Regierung. Die Finanzkommission gibt damit den Argumenten von Kulturstadt Jetzt Recht. Die Reduktion um einen Viertel des Budgets hätte die Jugendkultur hart getroffen, waren doch im vergangenen Jahr sämtliche zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft worden.<>

Gespart wird ausgerechnet bei der Jugendkultur

Bildschirmfoto 2015-01-14 um 09.21.50Die überarbeitete Version des Budgets 2015 des Kantons Basel-Stadt reduziert die Förderung für die Jugendkultur um einen Viertel. Dabei ist die Jugendkulturpauschale noch in der Pilotphase und Teil eines erst vor Kurzem ausgehandelten politischen Kompromisses.

Kaum ein Jahr hatte die Jugendkulturpauschale Zeit, die Initiativen jugendlicher Kulturschaffender endlich zu fördern, da wird ihr noch in der Pilotphase ein Viertel des Budgets gestrichen. Anstatt 200’000 CHF stehen ihr ab sofort nur noch 150’000 CHF zu Verfügung.

Die Begründung, wonach die Kürzung keine konkreten Auswirkungen habe, da in diesem Jahr noch keine Unterstützungen gewährt wurden, ist zynisch. Im letzten Jahr wurde die Jugendkulturpauschale gemäss Kulturstadt jetzt vorliegenden Informationen rege genutzt. Mit weniger Mitteln sind auch weniger Förderungen und Plattformprojekte möglich. Die Auswirkungen auf kulturelle Initiativen Jugendlicher sind also sehr konkret.

Es mögen nur 50 000 CHF sein, die eingespart werden, dies entspricht aber einem Viertel des gesamten Budgets für die Jugendkultur. 200’000 CHF sind gemessen an den Ausgaben des Kantons Basel-Stadt zudem bereits ein sehr bescheidener Betrag. Es spricht für sich, dass die Verantwortlichen ausgerechnet hier Sparpotential sehen. Oder ist es einfach so, dass man glaubt, die Jugend hätte keine Lobby?

Kulturstadt Jetzt stellt fest, dass der Kanton Basel-Stadt in Sachen Jugendkultur konzeptlos agiert. Bevor die Abteilung Kultur überhaupt eine Strategie entwickelt, wird das Budget bereits wieder zusammengestrichen.

Artikel der Tageswoche<>

Mehr Leben in die Rheingasse!

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Die neu verkehrsberuhigte Rheingasse hat viel Potential. Lasst es uns nutzen! Kerstin Wenk von Kulturstadt Jetzt hat dafür mit mehreren Mitstreitenden eine  Motion eingereicht:
„Damit sich die Rheingasse zu einer attraktiven, lebendigen und rege benutzten Fussgängerzone entwickeln kann, sind jedoch einige Änderungen der Rahmenbedingungen notwendig. Die IG Rheingasse fordert, dass die
Rheingasse eine bedeutende Aufwertung erfährt, dies im Interesse des gesamten Kleinbasel und der Innenstadt.
Zudem existieren heute in der Rheingasse sehr heterogene Öffnungszeiten. Damit die Rheingasse nun zu diesem attraktiven Ort werden kann, fordern die Motionäre innerhalb eines Jahres gemäss speziellem Nutzungsplan für die Rheingasse eine Vereinheitlichung und Verlängerung der Boulevardöffnungszeiten der Rheingasse Werktags bis
24h und an den Wochenenden bis 01 h.“

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