Durch den Hauptbau auf die Kaserne

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Kasernenareal und Rhein sollen durch das Hauptgebäude hindurch verbunden werden. Ein Team aus Basler Architekten und Kulturschaffenden hat sich mit einem entsprechenden Vorschlag im Wettbewerb für eine Umgestaltung der Kaserne durchgesetzt.

Das Siegerprojekt unter dem Kennwort „Ein Haus für alle. Und das Neue“ sieht keinen zentralen Durchbruch, sondern eine interne Verbindung zwischen Kasernenareal und Rheinpromenade vor. Über eine zentrale, mehrstöckige Eingangshalle werden innen- und aussenbereich der Kaserne durch den Hauptbau hindurch verbunden. Der Hauptzugang von der Seite des Rheins her führt durch das Gebäude in den Innenhof.

Kulturstadt Jetzt freut sich, dass eine Lösung favorisiert wird, die von Basler Architekten und jungen Kulturschaffenden gemeinsam erarbeitet wurde. Dass grundlegendere Eingriffe in die Bausubstanz auf Grund der denkmalpflegerischer Vorgaben im Wettbewerb im Vorhinein ausgeschlossen waren, ist hingegen sehr schade. Selbst gegenüber dem prämierten Projekt werden im Jurybericht denkmalpflegerische Vorbehalte geäussert. Für die Zukunft der Kaserne wird es nun entscheidend sein, dass der Lösungsansatz konsequent umgesetzt werden kann und zugleich ein Nutzungskonzept vorgelegt wird, das Perspektiven bietet.

Der Wettbewerb, dessen Resultate bis am 9. Januar an der Maiengasse 11 ausgestellt sind, ist in Reaktion auf die kantonale Initiative “Öffnung zum Rhein” ausgeschrieben worden. Dank der Initiative von Kulturstadt Jetzt ist endlich Bewegung in die Sache Umgestaltung Kaserne gekommen und liegt nun ein konkretes Projekt vor.

Jurybericht und Infos zur Ausstellung an der Maiengasse 11 bis am 9. Januar 2014<>