Erfolg für Initiative „Öffnung zum Rhein“

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Der Grosse Rat hat heute über den Bericht der Bau- und Raumplanungskommission zur Nutzung der Kaserne und zur kantonalen Initiative „Öffnung zum Rhein“ von Kulturstadt Jetzt beraten. Der Vorschlag der Kommission, mit der „expliziten Auflage, wonach im Rahmen eines Architekturwettbewerbs eine grosszügige Öffnung des Kasernenhauptbaus zum Rhein hin geprüft werden muss“ fand dabei eine Mehrheit. Damit sind die Grundlagen gegeben für einen Rückzug der Initiative.

Kulturstadt Jetzt freut sich über diesen politischen Erfolg. Ohne unsere Initiative wäre eine grosszügige Öffnung zum Rhein illusorisch geblieben. Nun können entsprechende – Zitat Morin: „superprächtige“ – Lösungen ausgearbeitet und diskutiert werden. Wir bleiben dran.

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Jugendkulturinitiative: 200’000 Franken jährlich?

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Die Initiative „Lebendige Kulturstadt für alle“ von Kulturstadt Jetzt, JUSO, Popstadt Basel und Neubasel wird demnächst im Grossen Rat diskutiert. Die Bildungs- und Kulturkommission beantragt im heute veröffentlichten Bericht zusätzlich zu den bescheidenen Umsetzungsvorschlägen der Regierung eine Jugendkulturpauschale von jährlich 200’000 Franken. Die Gelder sollen von der Abteilung Kultur, die eben eine entsprechende Stelle ausgeschrieben hat, vergeben werden.

Es bleibt abzuwarten, wie das Parlament und dann auch das Initiativkommittee auf diesen Antrag reagiert. Interessieren würden uns insbesondere die Kriterien für die Vergabe der Gelder.

Keine weiteren Konkretisierung sieht die BKK beim Thema vereinfachte Bewilligungen vor und setzt dafür namentlich bei den Zwischennutzungen – überaus mutig – auf die „Kreativität“ der Verwaltung…

„Die BKK sieht als Ziel der Förderung der Jugendkultur die Beschleunigung durch Vereinfachung der Zwischennutzungsverfahren. Hier ist die Verwaltung in ihrer Kreativität und Zusammenarbeit gefordert, stets unter Einhaltung der Gesetze.“

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Wir sind alle 8-bar!

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Striptease zu Playback ist genehm, Clubkonzerte nein danke. Die Behörden möchten die angenehm unprätentiöse 8-Bar auf 77 Dezibel einschränken wie die Tageswoche berichtet – einmal Niessen ist da weit lauter. Kulturstadt Jetzt sagt NEIN zu solcher Behördenwillkür, das lassen wir uns nicht bieten!

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