Die Coronakrise trifft unsere Kulturstadt hart – wir sind für Euch da!

Es berührt uns wie viel Solidarität, Ideenreichtum, Unterstützungs- und Kampfgeist  wir in dieser Krise sehen können- wir danken allen von Herzen, die sich unermüdlich für die Anliegen der Kultur, Gastronomie und Kreativwirtschaft einsetzen!

Die Zeiten sind schwierig und die Informationen stapeln sich. Im folgenden Beitrag findet Ihr Anlaufstellen und Informationen für Kulturschaffenden:

Bei der Abteilung Kultur Basel-Stadt findet ihr hier ein Überblick über kantonale und nationale Massnahmen.

Solidaritätsfonds der Gewerbestiftung für Basler KMU in «finanzieller Notlage». Die Basler Gewerbestiftung vergibt auf Antrag an KMU und Selbstständige mit Sitz in Basel (Kanton) unkompliziert eine einmalige Soforthilfe von 4 000 CHF. Die Kriterien und das Antragsformular finden sich hier, auch Kleinbetriebe der Kreativwirtschaft können Anträge einreichen. Hauptträger*innen der Gewerbestiftung sind der Gewerbeverband Basel-Stadt und die Baloise Group. (Update 26.4.: Aktuell ist leider keine Eingabe mehr möglich.)

SONART sammelt weiterhin die Ausfälle von Musiker*innen/ Komponistinnen, um sie zu dokumentieren. Wichtig ist es auch, diese Ausfälle laufend zu dokumentieren. Nur so kann die nötige Soforthilfe beim Bund verifiziert und eingefordert werden. Formulare zur Dokumentation von Ausfällen findet ihr hier.

Bei Swissculture können ab jetzt die Formulare zur Beantragung von Nothilfe eingereicht werden. Diese gilt für Kulturschaffende, die durch die C-Krise in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind. Alle Informationen dazu findet ihr hier.

Bei der Kulturklinik Basel kann man sich als Kulturschaffende melden, um etwas in ihrem Solistore zu verkaufen oder, um von den Spendegeldern zu profitieren. Alle Informationen dazu findet ihr hier.

Fühlt ihr Euch übersehen und möchtet ihr eurem Anliegen eine politische Stimme geben?  Dann könnt ihr Euch jederzeit auf info@kulturstadt-jetzt.ch melden

Wir sind für Euch da und gemeinsam schaffen wir das!

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Die Trinkgeldinitiative kommt direkt vors Volk.

Der Grosse Rat hat mit 49 gegen 44 Stimmen bei einer Enthaltung beschlossen, dass die Trinkgeldinitiative 2020 direkt dem Volk vorgelegt wird. Kulturstadt Jetzt ist sehr erfreut, dass die Basler Bevölkerung nun entscheiden kann, wie sie die Jugend-, Sub-, Club- und Alternativkultur in der Stadt Basel gewichtet und ob ihr die kulturelle Vielfalt ein „Trinkgeld“ innerhalb des Kulturbudgets wert ist.

Die Initiative fordert 5% des jährlichen Kulturbudgets für die Alternativ-, Club-, Jugend-, Pop-oder Subkultur. Aktive Kulturschaffende in den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Medienkunst und Film, Literatur etc. sollen zukünftig von dieser Gewichtung profitieren. Es geht dabei um die Verbesserung der Bedingungen für Kulturschaffende nicht nur in der Jugendkultur, sondern in weiten Teilen der professionellen Kultur, die oft wenig honoriert wird. Den Initianten geht es auch explizit nicht darum, bei der etablierten Kultur zu sparen.

Viele Jahre dauern die Diskussionen rund um die Förderung von Alternativ-, Club-,Jugend-, Pop-oder Subkultur schon an. Diese Kulturformen sind für die Vielfalt der Basler Kultur entscheidend, haben aber in der kantonalen Kulturförderung eine klar untergeordnete Bedeutung. Das muss sich ändern, finden über 3500 Baslerinnen und Basler, die die Trinkgeldinitiative von Kulturstadt Jetzt unterschrieben haben.

13 Institutionen erhalten gemäss Entwurf des Kulturleitbildes 2020–2025 rund 93% der ordentlichen Kulturförderausgaben des Kantons Basel-Stadt. Diese Institutionen sind wichtige Leuchttürme mit Anziehungskraft für Basel. Aber Leuchttürme allein bringen einer Stadt nicht das, was für eine lebendige Kulturszene entscheidend ist: Vielfalt. Ein vielfältiges Angebot unterschiedlichen Kulturschaffens ermöglicht eine lebendige Stadt und wir sind überzeugt davon, dass Basel genau das sein will!

Die Alternativ-, Club-, Jugend-, Pop- oder Subkultur von Basel ist attraktiv für viele Einwohnerinnen und Besucherinnen. In der Kulturförderung des Kantons fristet sie seit Jahren ein Mauerblümchendasein und erhält lediglich rund 2.5% der jährlichen Kulturgelder. Nach jahrelangen Diskussionen, ausgebremsten Ideen und begrabenen Vorschlägen kann nun das Volk entscheiden, was dem Kantondiese wichtigen Kulturformen bedeuten. Kulturstadt Jetzt freut sich sehr auf diesen Abstimmungswahlkampf.

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Die Fakten liegen auf dem Tisch: Die #Trinkgeldinitiative soll direkt vors Volk!

Viele Jahre dauern die Diskussionen rund um die Förderung von Alternativ-, Club-, Jugend-, Pop- oder Subkultur schon an. Diese Kulturformen sind für die Vielfalt der Basler Kultur entscheidend, haben aber in der kantonalen Kulturförderung eine klar untergeordnete Bedeutung. Das muss sich ändern, finden über 3500 Baslerinnen und Basler, die die Trinkgeldinitiative von Kulturstadt Jetzt unterschrieben haben.
13 Institutionen erhalten gemäss Entwurf des Kulturleitbildes 2020–2025 rund 93% der ordentlichen Kulturförderausgaben des Kantons Basel-Stadt. Diese Institutionen sind wichtige Leuchttürme mit Anziehungskraft für Basel. Aber Leuchttürme allein bringen einer Stadt nicht das, was für eine lebendige Kulturszene entscheidend ist: Vielfalt. Ein vielfältiges Angebot unterschiedlichen Kulturschaffens ermöglicht eine lebendige Stadt und wir sind überzeugt davon, dass Basel genau das sein will!
Die Alternativ-, Club-, Jugend-, Pop- oder Subkultur von Basel ist attraktiv für viele Einwohnerinnen und Einwohner, Besucherinnen und Besucher. In der Kulturförderung des Kantons fristet sie seit Jahren ein Mauerblümchendasein und erhält lediglich rund 2.5% der jährlichen Kulturgelder. Nach jahrelangen Diskussionen, ausgebremsten Ideen und begrabenen Vorschlägen soll nun das Volk entscheiden, was dem Kanton diese wichtigen Kulturformen bedeuten.

Deshalb fordert Kulturstadt Jetzt, die Initiative zur Stärkung der aktiven Basler Jugendkultur ohne Gegenvorschlag dem Volk vorzulegen und zur Annahme zu empfehlen. Sie fordert 5% des jährlichen Kulturbudgets für alle Kultursparten der Alternativ-, Club-, Jugend-, Pop- oder Subkultur. Dieses „Trinkgeld“ muss Basel-Stadt eine aktive, attraktive, vielseitige und lebendige Kulturszene abseits der Leuchtturminstitutionen wert sein!

Hier finden Sie die komplette Medienmitteilung vom 05.12.19 (pdf).

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